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Abschluss der Regattasaison und Abrudern
23.10.2026Sowohl für die Breitensportler als auch für die aktiven Rennruderer der Rudergesellschaft Marktheidenfeld (RGM) ging im Oktober die Rudersaison zu Ende. Letzte Rennen und ein gemeinsames Abrudern mit den Nachbarvereinen aus Main-Spessart standen noch auf dem Programm.
Sportlich standen zwei Langstreckenregatten an. Zunächst ging es bei der Bocksbeutelregatta am in Würzburg über die 4,5 Kilometer lange Strecke auf dem Main an den Start. Fabian Stenger ruderte dort gleich in zwei Booten. Zunächst erreichte er Im U19-Zweier ohne Steuermann gemeinsam mit Louis Weth vom ARC Würzburg einen starken zweiten Platz. Später trat Stenger zudem in einer Renngemeinschaft im Männer-Vierer ohne Steuermann an und belegte auch dort Rang zwei. Man schlug sich hier sehr wacker gegen ein Würzburger Boot mit amtierenden und ehemaligen Ruderern der internationalen Klasse. Für Lisa Sumereder war die Bocksbeutelregatta eine besondere Premiere. Erst 2025 mit dem Rudersport begonnen, bestritt sie in Würzburg ihr erstes Rennen überhaupt. Gemeinsam mit Ruderinnen aus Kitzingen, Regensburg und Straubing startete sie im Gig-Doppelachter und erruderte ebenfalls den zweiten Platz. Das Rennen sorgte für die richtige Motivation, in der kommenden Saison weitere Rennen zu bestreiten. Alexandre Gault startete im U17-Einer. In einem großen Feld von 13 Booten belegte er einen guten achten Platz.
Zuletzt ging es für die RGM auf dem Main-Donau-Kanal in Erlangen auf Wasser. Bei der Langstrecke des Bayerischen Ruderverbands sorgten Regen und kräftiger Gegenwind für schwierige Bedingungen. Fabian Stenger absolvierte erstmals die sechs Kilometer lange Leistungsüberprüfung in der U23-Klasse und belegte einen soliden vierten Rang. Noah und Joshua Böhm sammelten bei ihrer ersten Drei-Kilometer-Langstrecke ebenfalls wichtige Rennerfahrung und erreichten den zweiten Platz.
Neben den Rennruderern beendeten auch die Breitensportler die Saison. Schon traditionell findet ein gemeinsames Abrudern mit den Rudervereinen aus Karlstadt und Zellingen statt. Insgesamt gingen 45 Sportler verteilt auf verschiedenste Bootsarten in neun Booten auf das Wasser. Neben dem gemeinsamen Rudern gab es anschließend noch ein gemütliches Beisammensein, zu dem auch die nicht mehr aktiven Ruderer hinzustießen.